gohl

Käthi Gohl Moser wurde 1953 in eine Musikerfamilie in Winterthur geboren. Ab 1972 studierte sie Violoncello an der Musikhochschule in Zürich (Lehr- und Konzertdiplom) und an der Franz Liszt Akademie in Budapest. Im Zuge intensiver Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis wirkte sie ab 1982 einige Jahre als Barockcellistin an der Schola Cantorum Basiliensis für Konzerte und CD-Produktionen. Ab 1983 war sie Solocellistin des Ensemble 415, später auch des Barockorchesters La Cetra Basel, das sie mithalf zu begründen. Bei ihrer vielfältigen Konzerttätigkeit, vor allem im kammermusikalischen Bereich arbeitete sie unter vielen anderen z.B. mit Chiara Banchini, Jesper B. Christensen, Jean-Jacques Dünki, René Jacobs, Heinz Holliger, Geoffrey Lancaster, Ivan Monighetti, Hansheinz Schneeberger, Kurt Widmer zusammen.

Verschiedene KomponistInnen widmeten Käthi Gohl Cellowerke. Sie lehrt an der Musik-Akademie Basel und leitet seit April 2012 interimistisch die Hochschule für Musik in Basel. In den Jahren 1993-2000 war sie Präsidentin der ESTA Schweiz (European String Teachers Association) und später Mitglied in deren internationalem Vorstand. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren ihre vielseitige musikalische Arbeit.

Als Jurymitglied amtete sie unter anderem zwischen 1998 und 2008 am Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Käthi Gohl ist verheiratet mit dem Schweizer Komponisten Roland Moser und hat zwei erwachsene Kinder.

http://www.fhnw.ch/personen/katharina-gohlmoser

brupbacher

 

Hans Brupbacher wuchs in Glarus auf und absolvierte nach der Volksschullehrerausbildung das Musikstudium im Fach Querflöte bei André Jaunet an der Musikhochschule Zürich und bei René Le Roy am Conservatoire in Paris. Von 1971 bis 2012 war er Schulleiter und Musikpädagoge an der Glarner Musikschule.

Von 1983- 1996 war er politisch  als Mitglied der FDP im Schulrat der Stadt Glarus tätig, wovon 8 Jahre als dessen Präsident. Von 1996 bis 2006 amtete er als Präsident des Verbandes Musikschulen Schweiz. Weiter wirkt er seit 1998 als Präsident der Schweizer Musikzeitung und seit 2002 als Präsident der Stiftung „Pensionskasse Musik und Bildung“ sowie seit 2011 als Präsident der Musikwoche Braunwald.

Hans Brupbacher ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter und einen erwachsenen Sohn sowie drei Enkelkinder.
 feola

Der italienische Gitarrist Pino (Giuseppe) Feola wurde 1980 in Rom geboren und lebt heute in Basel. Er studierte Gitarre bei Massimo Delle Cese an der Akademie der Künste in Rom sowie am Alfredo-Casella-Konservatorium in L'Aquila, wo er als erster Student sein Studium mit Cum laude und mit einer Lobenden Erwähnung abschloss. Ein Schweizer Stipendium ermöglichte es ihm, sein Studium bei Stephan Schmidt an der Musikakademie Basel fortzusetzen, wo er im Jahr 2008 mit Auszeichnung abschloss. Feola hat zahlreiche Preise in internationalen Wettbewerben gewonnen, so zum Beispiel beim Fernando-Sor-Wettbewerb in Rom, beim John-Duarte-Festival in Rust, Österreich und bei der Tokyo Guitar Competition in Japan. 2005 überreichte ihm Letizia Moratti, damals italienische Ministerin für Kunst, Bildung, Hochschulen und Forschung, den italienischen Kunstpreis Premio delle Arti. 2010 spielte Feola die ungekürzte Version der Suite Española Op. 47 und des Cantos de España Op. 232 von Isaac Albeniz ein. Das Werk wurde beim niederländischen Label Brilliant Classics veröffentlicht. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Pino Feola ein leidenschaftlicher Lehrer, er unterrichtet an der Musikkademie Basel sowohl an der Musikschule als auch am Konservatorium, wo er als Assistent von Professor Stephan Schmidt tätig ist.

http://www.pinofeola.com/