Fragen und Antworten

 

Wie gut soll ein Teilnehmer sein?

Es gibt kein Mindestniveau, welches vorausgesetzt wird.

 

Meine Schüler möchten nicht mitmachen, weil sie sicher nicht gewinnen werden.

Wer nicht mitmacht, wird sicher nicht gewinnen. Wer aber mitmacht hat schon gewonnen. Wir bieten den Schülern in einem einmaligen Umfeld die Möglichkeit, ein Stück vorzutragen, wobei die Juroren wohlwollend für die Zukunft den Schülern einige Tipps mitgeben.

 

Haben jüngere Schüler keinen Nachteil gegenüber älteren?

Gerade deshalb versuchen wir, den Wettbewerb in zwei Alterskategorien durchzuführen. Zudem nehmen die Juroren Rücksicht auf solche Umstände.

 

Dürfen nur klassische Werke gespielt werden?

Nein, wir schreiben keine Musikart vor. Einer unserer Juroren, George Gruntz, war ein berühmter Jazzmusiker.

 

Kann man auch mit der E-Gitarre teilnehmen.

Ja.

 

Mein Schüler kann nicht 8 Minuten spielen.

8 Minuten ist die maximale Dauer, welche einem Teilnehmer zu Verfügung steht. Da Qualität und nicht Quantität im Vordergrund steht, spielt die Dauer keine Rolle.

 

Wenn ein/eine WettbewerbsteilnehmerIn von einer erwachsenen oder einer jugendlichen Person begleitet wird, kann er/sie am Einzelwettbewerb teilnehmen oder gilt das dann als Duo?

Ein/eine MusikschülerIn kann am Einzelwettbewerb teilnehmen, wenn er/sie von einer erwachsenen Person (z.B. am Klavier) begleitet wird. Als erwachsene Personen gelten auch Jugendliche, welche nicht mehr im Musikschulalter sind.

Mit einem/einer MusikschülerIn als musikalische Begleitung wäre die Teilnahme am Duo-Wettbewerb gegeben.

Wenn ein Stück zu lang ist (länger als 8 Minuten), darf es verkürzt werden?

Ja, es darf verkürzt werden. In den einzureichenden Noten muss jedoch vermerkt werden, wo verkürzt wird. Die 8 Minuten dürfen keinesfalls überschritten werden.

Warum treten in einer Kategorie (z.B. Blasinstrumente, Streichinstrumente) Flötenspieler gegen Klarinettenspieler oder Geiger gegen Cellisten an?
Das hat 2 Gründe:

1) organisatorisch; der Rahmen des Förderwettbewerbs und die Anzahl Schüler pro Instrument ergeben zahlenmässig keine eigenen Klassen für jedes Instrument.

2) erachten wir die musikalische und persönliche Leistung der Jugendlichen als wichtiger (im Sinne des Förderwettbewerbs) als die Kompetition innerhalb einer Instrumentengruppe. Eine gute Beherrschung des Instrumente vorausgesetzt, sind sie auf die Werkzeuge, mit denen die Jugendlichen ihre musikalische Persönlichkeit zeigen und die Fähigkeit, «mit Tönen eine Geschichte zu erzählen». Beim Blick auf die Resultate des jeweiligen SJMW sehen wir immer wieder, dass die Erfolge im Prix Rotary auch auf nationaler Ebene und dann in Klassen für jedes einzelne Instrument bzw. Formation wiederholt werden.